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PumpspeicherVeroeffentlicht: 21. Mai 2026Lesezeit: 9 min

STEP-Optimierung: Arbitrageerloese mit dynamischer Programmierung maximieren

Fuer Pumpspeicheranlagen im Umfeld von RTE und Swissgrid ist Arbitrage ein Mehrperiodenproblem. Day-Ahead- und Intraday-Preise muessen mit Speichergrenzen, Wirkungsgrad, Fallhoehe und dem besten zulassigen Betriebspunkt der Turbine verknuepft werden. Dynamische Programmierung ist dafuer geeignet, weil sie den Soforterloes jeder Entscheidung gegen den Zukunftswert des gespeicherten Wassers abwaegt.

Zielmarkt

Frankreich + Schweiz

Kernmethode

Dynamische Programmierung

Typischer Hebel

8-15% vs. naive Planung

Die Arbitragechance liegt in den EPEX-Spot-Spreads

Fuer eine Pumpspeicheranlage kommt das erste wirtschaftliche Signal aus der Day-Ahead-Auktion von EPEX Spot. Das zweite folgt im Intraday, wenn sich erneuerbare Einspeisung, Ausfaelle, Grenzfluesse oder Flexibilitaetsbedarf verschieben. Entscheidend ist nicht der sichtbarste Spread, sondern welche Pump- und Turbinenfolge nach Verlusten und Restriktionen den hoechsten realisierten Deckungsbeitrag liefert.

Im Umfeld von RTE und Swissgrid gilt dieselbe Grundfrage mit unterschiedlichem Systemkontext. In Frankreich praegen Solar-Dips und Abendspitzen viele Preisprofile. In der Schweiz kommen Grenzkuppelstellen, alpine Speicherlogik und Flexibilitaetswert hinzu. In beiden Maerkten bestimmt der Zustand der Speicher, ob ein sichtbarer Spread wirklich monetarisierbar ist.

Warum Pumpspeicher besonders komplex sind

Eine STEP ist keine abstrakte Batterie mit festem Rundlaufwirkungsgrad. Jede Fahrentscheidung veraendert Ober- und Unterbecken, verfuegbare Fallhoehe, Rampenspielraum und die Optionen spaeterer Stunden. Mindest- und Hoechststaende, Moduswechsel, Startkosten und Laufzeitregeln machen das Problem pfadabhaengig.

Hinzu kommt, dass der beste Turbinenbetriebspunkt nicht statisch ist. Er bewegt sich mit Fallhoehe, Durchfluss und Beladung ueber das Hillchart. Wer diese Physik ignoriert, kann Pumpkosten zu niedrig, Turbinenerloese zu hoch oder den technischen Verschleiss zu optimistisch bewerten.

Warum dynamische Programmierung passt

Dynamische Programmierung bildet den Anlagenbetrieb als Folge verknuepfter Zustaende ab. Der Zustand kann Speicherstand, Modus, Startstatus und eine Wirkungsgrad- oder Fallhoehenklasse enthalten. In jedem Zeitschritt wird der unmittelbare Erloes von Pumpen, Turbinieren oder Warten gegen den Zukunftswert des naechsten Zustands abgewogen.

Dadurch lassen sich Preisfenster, Speicherrestriktionen und technische Grenzen in einem Modell zusammenfuehren. Die Methode kann zeigen, warum eine fruehere Pumpphase sinnvoll ist, warum Teillast in einer Stunde besser als Volllast ist oder warum ein hoher Preis trotzdem ausgelassen werden sollte, um spaeter mehr Wert zu sichern.

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Woher der typische Mehrerloes von 8-15% kommt

Der Hebel entsteht meist nicht aus einer einzigen grossen Aenderung. Er kommt aus vielen kleineren Korrekturen: weniger schwache Starts, sauberere Day-Ahead- und Intraday-Abstimmung, bessere Speichertrajektorien und weniger Betrieb in unguenstigen Wirkungsgradzonen. Gegenueber manueller Planung oder fixen Spreads ist ein Uplift von 8 bis 15 Prozent deshalb plausibel.

Wichtig ist, den Mehrwert sauber zu attribuieren. Trading-Teams wollen wissen, welcher Anteil aus besserem Timing stammt. Betriebsteams wollen sehen, ob der Mehrerloes ohne unnoetige Belastung der Maschine erreicht wurde. Erst damit wird Optimierung im Live-Betrieb belastbar.

Der DAMagedOpt-Ansatz

DAMagedOpt kombiniert Hillcharts, Hydrologie, Speicherrestriktionen und Spotpreisprognosen in einem gemeinsamen Optimierungsmodell. Statt einen festen Rundlaufwirkungsgrad zu unterstellen, bewertet das Modell, wie sich Fallhoehe und Beladung auf den wirtschaftlich besten Betriebspunkt auswirken.

Fuer Betreiber in Frankreich und der Schweiz bedeutet das: Day-Ahead-Fahrplaene koennen gebaut und im Intraday sauber nachgefuehrt werden, waehrend das Preismodell auf messbaren Uplift ausgerichtet bleibt. Demo und Pricing-Seite zeigen den Ansatz in einer Form, die sowohl fuer Technik als auch fuer Handel nachvollziehbar ist.

Fazit: kostenloses Uplift-Schaetzmodell anfordern

Wenn Ihre aktuelle STEP-Planung noch stark auf festen Schwellen oder konstantem Wirkungsgrad basiert, ist der verpasste Wert meist schnell quantifizierbar. Gerade im RTE- und Swissgrid-Umfeld lohnt sich eine state-aware Optimierungslogik.

Starten Sie mit der DAMagedOpt-Demo und pruefen Sie anschliessend das uplift-basierte Pricing-Modell. So laesst sich schnell abschaetzen, welches Arbitragepotenzial eine dynamische Programmierung fuer Ihr Asset freisetzen kann.

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