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Francis-TurbineVeroeffentlicht: 12. Mai 2026Lesezeit: 8 min

Optimierung von Francis-Turbinen: Mit dem Hillchart mehr Erlös erzielen

Wer Francis-Turbinen optimieren will, braucht mehr als einen festen Sollwert. Hillchart, BEP, spezifische Drehzahl Ns und Kavitationsgrenzen zeigen gemeinsam, welcher Betriebspunkt technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Kernkarte

Hillchart

Wichtige Kennwerte

BEP, Ns, Kavitationssigma

Ziel

Höherer Nettoerlös

Das Hillchart als zentrale Betriebskarte

Das Hillchart beschreibt eine Francis-Turbine besser als ein einzelner Sollwert. Wirkungsgradlinien über Q11 und n11 machen sichtbar, wie sich die Maschine bei veränderter Fallhöhe und Durchfluss bewegt. Damit ist das Hillchart die richtige Grundlage für eine belastbare Betriebspunktoptimierung.

BEP und spezifische Drehzahl Ns richtig lesen

Der BEP bleibt der wichtigste Referenzpunkt, ist aber kein dauerhaft fixer Fahrbefehl. Ns erklärt, wie breit der günstige Betriebsbereich ist und wie empfindlich die Einheit auf Abweichungen reagiert. Erst zusammen zeigen BEP und Ns, wie weit man sich wirtschaftlich sinnvoll vom Optimum entfernen kann.

Warum Kavitationszonen die Entscheidung verändern

Ein optisch guter Wirkungsgradpunkt kann trotzdem falsch sein, wenn er zu nah an Kavitationsgrenzen, Druckpulsation oder Teillastinstabilität liegt. Deshalb braucht eine Francis-Optimierung immer eine zulässige Hülle aus Wirkungsgrad, Sigma-Grenzen und mechanischer Stabilität.

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Vom Wirkungsgrad zum Kraftwerkserlös

Der wirtschaftlich beste Punkt ist nicht immer der Punkt mit dem höchsten momentanen eta. Entscheidend ist, welcher Punkt den höchsten risikobereinigten Wert des Wassers liefert, ohne Verschleißkosten später wieder zu vernichten. Genau dadurch wird das Hillchart zu einem Erlöswerkzeug.

DAMagedOpt und das uplift-basierte Modell

DAMagedOpt vergleicht den aktuellen Betriebspunkt mit dem besten machbaren Punkt unter realen Randbedingungen. Das uplift-basierte Modell verbindet Hillchart, SCADA-Daten, Fallhöhe, Durchfluss und Marktwert und macht sichtbar, welcher Mehrerlös durch eine bessere Fahrweise realistisch ist. Die Demo zeigt diesen Vergleich direkt auf dem Hillchart.

Fazit

Wer das Hillchart als wirtschaftliche Betriebskarte liest, kann Francis-Turbinen sauberer und profitabler fahren. BEP, Ns und Kavitationszonen gehören deshalb direkt in die tägliche Betriebsentscheidung und nicht nur in die Testdokumentation.

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